Dienstag, 7. September 2010

Fotodoks!!!

FotoDoks – Das Festival für aktuelle Dokumentarfotografie

Das Festival

FotoDoks ist eine Veranstaltung, die die aktuelle Dokumentarfotografie in den Fokus 
rückt. FotoDoks ist Ausstellung, Zusammenkunft, Symposium, Diskussion. Ein Festival, 
das einmal im Jahr stattfindet und professionellen Foto-Arbeitenden sowie interes-

sierten Laien vier Tage lang die Möglichkeit bietet, neue Werke zu entdecken, „alte 
Meister“ zu erleben, Gleichgesinnte zu treffen, andere Ansichten kennenzulernen, sich 
auszutauschen, sich zu vernetzen und sich inspirieren zu lassen. 
Die Dokumentar- und Reportagefotografie hat eine lange Tradition in Deutschland. 
An diese Geschichte zu erinnern, diese Exzellenz zu feiern, aber auch die aktuelle Si-

tuation der Autorenfotografie zu beleuchten, zu hinterfragen und Zukunftsmodelle zu 
diskutieren, sind die Ziele der FotoDoks.

Vom 14. bis 17. Oktober 2010 wird die Kulturstätte „Puerto Giesing“ in München ein 
Treffpunkt für Fotografen, Designer, Bildredakteure und alle anderen Fotobegeisterten. 
Das Thema der diesjährigen FotoDoks ist „Innenwelten“. Aus 130 eingesandten Ar-

beiten wählte eine Jury die besten Fotografien aus, die während der gesamten Lauf-

zeit der FotoDoks im „Puerto Giesing“ ausgestellt werden. Am dritten Tag des Festivals 
wird die Jury, bestehend aus den Fotografen und Machern des Festivals, Hans Herbig, 
Jörg Koopmann, Robert Pupeter und Armin Smailovic, die beste Arbeit prämieren. 
FotoDoks gibt es seit 2008. Zwei Jahre lang fand die Veranstaltung im Rahmen des 
Dokumentarfilmfestivals „Nonfiktionale“ in Bad Aibling statt und avancierte zum Ge-

heimtipp in der Foto-Szene. Rund 2000 Menschen besuchten die FotoDoks jedes Jahr. 
Aufgrund des großen Erfolgs wird FotoDoks nun zum ersten Mal unabhängig orga-

nisiert und realisiert – und zwar in München, wo auch das Zentrum für Dokumentar- 
und Reportagefotografie ansässig ist

c/o Hans Herbig  
Gabelsbergerstr. 81

80333 München 
+49 173 3744261 

Das Programm

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Das Festival beginnt mit der Ausstellung ausgewählter Arbeiten zum Thema „Innen-

welten“. Veranstalter und Juroren eröffnen die Vernissage mit kurzen Ansprachen. 
Freitag, 15. Oktober 2010

Am zweiten Tag hält der renommierte schwedische Fotograf Anders Petersen einen 
Vortrag über sein Werk und setzt sein Tun in Bezug zum Thema des Festivals.s. 
Samstag, 16. Oktober 2010

Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Austausches. In einer Podiumsdiskussion zum 
Thema „You press the button, we do the rest“ – Zum Stand der Autorenfotografie in 
Deutschland setzen sich Experten wie Fotograf Maurice Weiss und Designer Mirko 
Borsche mit den Möglichkeiten und Grenzen der deutschen Reportagefotografie aus-

einander. Im Anschluss findet die Preisverleihung für die beste fotografische Arbeit 
zum Thema „Innenwelten“ statt. 
Und danach wird gefeiert! 

 

Sonntag, 17. Oktober 2010

Open House. Bis 16 Uhr gibt es Führungen durch die Ausstellung. 
Die Experten 
Hauptredner 
Anders Petersen 
Der 66-jährige Schwede ist einer der renommiertesten Fotografen der Welt. Sein Ruf 
gründet auf einer seiner ersten Arbeiten, „Café Lehmitz“, die er als 18-Jähriger in 
einer Kneipe auf der Reeperbahn aufgenommen hatte. Café Lehmitz gilt mittlerweile 
als „Klassiker der Milleufotografie“. 1970 gründete er zusammen mit einem befreun- 
deten Fotografen die Stockholmer Fotografengruppe SAFTRA. Petersen hat über 20 
Bücher veröffentlicht, zahlreiche Preise erhalten und hält Vorträge und Workshops an 
verschiedenen Universitäten und Fotoschulen. 
Zusagen Teilnehmer der Podiumsdiskussion 
„You press the button, we do the rest“ – Zum Stand der Autorenfotografie in Deutsch- 
land 
Mirko Borsche 
Der 38-jährige Designer gilt als einer der führenden Art Direktoren Deutschlands. 
Nach Stationen bei Werbeagenturen wie Springer&Jacobi gestaltete Borsche das jetzt- 
Magazin, entwickelte die Jugendzeitschrift NEON und war Art Direktor des SZ Maga- 
zins, bis er sich 2007 selbstständig machte. Seitdem betreut das Bureau Mirko Borsche 
Kunden wie Die Zeit, das Zeit Magazin und die Weltwoche. Mirko Borsche wurde mit 
zahlreichen Preisen ausgezeichnet (u.a. Visual Leader, Deutscher Designpreis, AD&D, 
ADC, Type Directors Club New York) und wurde von der Bundesregierungs- Aktion 
„Deutschland – Land der Ideen“ zu den „100 kreativsten Köpfen“ gewählt. 
Maurice Weiß 
1964 in Frankreich geboren, studierte Maurice Weiss Foto-Film-Design an der Fach- 
hochschule Dortmund. Seit 1991 ist er freiberuflicher Fotograf, veröffentlichte u.a. in 
Capital, Der Spiegel, Die Zeit, SZ und Wirtschaftswoche. Weiss ist einer der ersten 
Fotografen, die exklusiv für Der Spiegel die Geschehnisse und Akteure der deutschen 
Innenpolitik dokumentieren 
Wir sind mit weiteren hochkarätigen Persönlichkeiten aus der Fotoszene im Gespräch 
und sind sicher, weitere Teilnehmer für die Podiumsdiskussion gewinnen zu können. 
Ausstellende Fotografen 
Thema: Innenwelten 
Inessa Dolinskaia, Berlin 
Wunderland 
Ester-Judith Hinz, München 
„Wenn du nicht mehr weinen kannst, ist es Zeit zu gehen“ 
Hadley Hudson, München 
Persona 
Bettina Koller, München 
radius 
Andrej Krementschouk, Leipzig 
Come bury me 
Thomas Meyer, Berlin 
Inside Stasi 
Andreas Müller, München 
Geb. 01.01.... 
Lene Münch, Berlin 
Ewig treu – Eine Verbindung fürs Leben 
Corinna Sauer, Hannover 
Consensual 
Katrin Trautner, Hamburg 
Morgenliebe 
Gordon Welters, Berlin 
Geh, meine Schöne 
Franca Wohlt, Berlin 
Reduit 
Die Location 
Ein ehemaliges Kaufhaus im Münchner Südosten ist Schauplatz für die erste Münchner 
FotoDoks. Das Gebäude wurde im Frühjahr 2010 zu einem Kultur-Treffpunkt umge- 
staltet und fungiert bis Ende des Jahres unter dem Namen „Puerto Giesing“ als Aus- 
stellungsraum, Konzertsaal, Workshop-Center und Partylocation. 600 Quadratmeter 
des sechsstöckigen, insgesamt 4000 Quadratmeter großen Kaufhauses, dienen Foto- 
Doks als Festivalort mit idealer Infrastruktur und außergewöhnlichem Ambiente. 
Die Location in der Tegernseer Landstraße 64 ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln 
bestens zu erreichen (U1 Silberhornstraße, Tram 25, Tram 27) 
Das Sponsoring 
FotoDoks bieten Sponsoren viele Arten der Einbindung, z.B. 
„Schirmherrschaft“ über die Veranstaltung, Einbindung auf den Plakaten, bei 
Mailings, Aufstellern, in der Pressekommunikation 
Award-Sponsoring: Stiftung von Sach- und/oder Geldpreisen für die Gewinner 
des Wettbewerbs, Erwähnung in der Kommunikation, auf Plakaten etc 
Repräsentationssponsoring: Aufbau eines eigenen Standes in den Räumen von 
FotoDoks/Puerto Giesing 
Sach-Sponsoring: Bereitstellen von Produkten, technischem Know-How oder festi- 
valaffinen Give Aways, Erwähnung in der Kommunikation 
Die Macher 
Hans Herbig 
Der 37-Jährige Münchner kam über das Skateboard- und Snowboardfahren zum 
Fotografieren: Er war Mitbegründer des Pleasure Snowboard Magazins und leitete 
lange Jahre die Bildredaktion des Heftes, bis er als Bildchef zum Onboard Magazin 
wechselte. Er war Kurator und Organisator der Fotoausstellung „Friends“ im Bachbett 
München und initiierte die Veranstaltung der FotoDoks in Bad Aibling, die er seit 2008 
auch organisiert. Seit 2005 ist er hauptberuflich als Fotograf tätig, zu seinen Kunden 
gehören Neon, Focus und Snowboard- und Outdoormagazine im In- und Ausland. 
Herbig nahm an Ausstellungen in München und Zürich teil. 
 
 
 
Jörg Koopmann 
Der 42-Jährige studierte an der Staatlichen Münchner Fachakademie für Fotodesign 
und arbeitete im Anschluss zwei Jahre als Fotograf der Städtischen Galerie im Len- 
bachhaus. 1997 machte er sich selbstständig und blieb weiterhin sowohl dem Medi- 
en- als auch dem Kunstbereich eng verbunden. Das gemeinsam mit Martin Fengel 
organisierte Forum „glossy“ und kuratorische Projekte, u.a. für das Europa-Parlament 
sind Teil seiner Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Fotografie. Seine eigenen 
Arbeiten erschienen in zahlreichen internationalen Magazinen, Büchern und Ausstel- 
lungen und finden in den verschiedensten Bereichen und Anwendungen stets ihren 
Bezug zur dokumentarischen Autorenfotografie. Zuletzt publizierte er im Eigenverlag 
die beiden Bücher „cat seen“ und „born in brennen“ 
Robert Pupeter 
Der Münchner besuchte die Staatliche Münchner Fachakademie für Fotodesign und 
ist seit vielen Jahren als Fotograf in den Bereichen Interior- und Architekturfotografie 
sowie Porträtfotografie tätig. Nebenbei arbeitet Pupeter an freien Projekten, die sich 
mit der Wahrnehmung von Landschaft und der Beziehung von Mensch und Raum 
beschäftigen. Pupeter ist auch Mitinitiator von Ausstellungsprojekten wie z.B. „Kurz- 
strecke“ (Teil des 1st Berlin Photofestivals) und soziokultrellen Plattformen wie hofHaus 
Weicht. 
Armin Smailovic 
Der Porträt- und Reportagefotograf Armin Smailovic wurde 1968 in Zagreb/Kroatien 
geboren. 1991 graduierte er an der „Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie“ 
in München. Anschließend erhielt er das Stipendium der „Alfried Krupp von Bohlen 
und Halbach-Stiftung“ für zeitgenössische, deutsche Fotografie. Von 1991 bis 1993 
arbeitete 
Smailovic während des Balkankonflikts als Kriegsfotograf in Kroatien. Seit 1995 ist er 
als freier Fotograf für verschiedene Projekte, Unternehmen und Magazine in Europa, 
Asien, Afrika und Amerika tätig. Aktuell arbeitet Armin Smailovic an der Fotodoku- 
mentation „Yugoslavia – 20 Years after“. Er wurde für den Henri Nannen-Preis nomi- 
niert, war Preisträger der LEAD Awards 2010 in der Kategorie „Beste Reportage des 
Jahres“, sowie 2009 des FotoDoks-Festivals. 
Kontakt: 
Hans Herbig 

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